Was ist Osteopathie?

Die osteopathische Medizin dient vorwiegend dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen. Diagnose und Therapie erfolgen mit spezifischen osteopathischen Techniken, die spürbar mit den Händen durchgeführt werden.

Die Anwendung setzt präzise Kenntnisse der Anatomie und Physiologie voraus. Zu den zentralen Grundlagen der Osteopathie zählen die Einheit des menschlichen Körpers, die wechselseitige Abhängigkeit von Struktur und Funktion sowie die Aktivierung der selbstregulierenden Kräfte im Körper.

Behandelt werden unter anderem Wirbelsäulenprobleme (wie Bandscheibenschäden oder Gelenkblockaden) sowie organische Funktionsstörungen. Zwischen beiden Bereichen besteht eine direkte Wechselwirkung über das Nerven-, Gefäß- und Fasziensystem.

Sowohl Säuglinge und Kleinkinder als auch ältere Menschen gehören zum osteopathischen Klientel – es gibt keine altersbedingten Einschränkungen.